Navigation
News 2015 header 1300x600

Knappe Niederlage gegen Borussia Dortmund

am Freitag, 31. Juli 2015. Kategorie: Aktuelles Rund um die Wölfe

Knappe Niederlage gegen Borussia Dortmund

Am Donnerstag stand das Hinspiel der dritten UEFA Europa League Qualifikationsrunde auf dem Programm. Der RZ Pellets WAC traf im Wörthersee Stadion auf Borussia Dortmund. Und obwohl der haushohe Favorit bei den meisten als Fixaufsteiger in die nächste Runde galt, war bis zur 90. Minute nicht klar, wer dieses Spiel gewinnen wird. Die Wölfe zeigten vor 30.250 Zuschauern vor allem in der zweiten Halbzeit, dass sie jeden schlagen können. Leider fehlte der Kühbauer-Elf das Glück. Noch dazu hatte Roman Bürki einen Sterntag und setzte mit einer unglaublich starken Leistung ein Ausrufezeichen im Kampf um die Nummer 1 im Tor der Borussen.

Wie erwartet machte Borussia Dortmund von Beginn an das Spiel. Bereits in der zweiten Minute hatte Aubameyang seine erste Chance nach einer Flanke von Hofmann. Sein Kopfball verfehlte das Tor nur knapp. Bis zur 16. Minute hatte die WAC-Verteidigung alles im Griff. Ein Aubameyang-Pass in die Tiefe hebelte die Abwehrkette aus und plötzlich waren drei Dortmunder vor dem Tor. Mkhitaryan spielte den Ball in die Mitte, wo Hofmann nur noch den Fuß hinhalten musste. 0:1.

Die Wölfe gaben aber nicht auf und versuchten es gegen die Champions League-Finalisten von 2013 mit Pressing. Das gefiel den Gästen gar nicht und so schlichen sich bei der Tuchel-Elf kleine Unsicherheiten ein. Trotzdem blieben die Gäste brandgefährlich.

Mkhitaryan sorgte in der 29. Minute beinahe für das 0:2. Seine Hereingabe kullerte nur knapp am Gehäuse vorbei.

Wenige Minuten später zirkelte Christopher Wernitznig einen Freistoß in den Strafraum. Bürki kam heraus, machte sich lang und faustete das Leder weg.

Obwohl die Wölfe, bis auf die Aktion, die zum Tor führte, vor allem in der Abwehr sehr stark spielten, war es der BVB, der das Spiel in der ersten Halbzeit im Griff hatte. Die Wölfe waren in den ersten 45 Minuten sehr bemüht, fanden jedoch kein Rezept gegen die starken Dortmunder. Mit einem 0:1 ging es in die Kabinen.

Dietmar Kühbauer muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Ab der 55. Minute merkten die Zuschauer, dass auch ein BVB nur mit Wasser kocht. Die Wölfe kämpften um jeden Zentimeter, wollten jeden Zweikampf gewinnen. Sie schreckten nicht vor einem Mats Hummels oder Marco Reus zurück und zwangen die Gegner so zu Fehlern. In der 61. Minute tänzelte sich Manuel Seidl durch die Abwehr der Borussen und spielte das Leder auf den völlig freistehenden Thomas Zündel. Der traf den Ball nicht richtig und so flog die Kugel über das Tor. Das war das erste Ausrufezeichen der Wölfe.

In der 63. Minute versuchte es Seidl mit einem Direkt-Freistoß, doch wieder war es Bürki, der die Ruhe bewahrte und die Kugel runterholte.

7 Minuten später setzte sich Stephan Palla auf der linken Seite durch und suchte den Weg in den Strafraum. Er spielte den Ball in die Mitte, wo Schmelzer gerade noch klären konnte. Die Kugel flog zu Standfest, der draufknallte, jedoch nur einen Gegenspieler traf. Das Stadion kochte über, denn nicht nur die Wölfe, sondern auch die Zuschauer (die große Mehrheit WAC-Fans) haben Lunte gerochen.

In der 70. Minute wurde Tadej Trdina für Roland Putsche eingewechselt. Mit seiner ersten Aktion sorgte er beinahe für den Ausgleich. Nach einer Ecke kam er mit dem Kopf zum Ball, wo Mkhitaryan auf der Linie rettete. In der 84. Minute war es wieder Tadej Trdina, der beinahe für das 1:1 sorgte. Auf Dortmunder Seite war es wieder Bürki, der etwas dagegen hatte und den Kopfball parierte.

Nach 94 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Wölfe holten sich trotz Niederlage ihren verdienten Applaus von den Rängen ab.

Borussia Dortmund spielte vor allem in der ersten Halbzeit groß auf, kam aber, bis auf ein Mal, nie wirklich gefährlich vor das Tor. Aubameyang hatte zwar noch die ein, oder andere Kopfball-Möglichkeit, war aber im Abschluss zu unpräzise. Die Wölfe spielten in der zweiten Halbzeit sehr stark und hätten sich zumindest ein Tor verdient.

Der RZ Pellets WAC bedankt sich bei 30.250 Zuschauern, die im Wörthersee Stadion für eine großartige Atmosphäre sorgten. Es würde uns und natürlich die Mannschaft sehr freuen, wenn wir den ein oder anderen neuen Fan auch in der Lavanttal Arena begrüßen dürfen.

Gelegenheit dazu gibt es am 12.08. (Mittwoch) um 20:30. Da treffen die Wölfe auf den SK Sturm Graz. Tickets gibt es wie immer in der Geschäftsstelle in der Lavanttal Arena, beim Intersport Wolfsberg, beim Intersport Südpark in Klagenfurt, beim Intersport Feldkirchen, sowie beim Megymorecz im EUCO-Center und natürlich online: https://shop.qtixx.com/online/index.php3?shopid=186

RZ Pellets WAC 0:1 Borussia Dortmund

Aufstellung RZ Pellets WAC

Kofler, Palla, Silvio, Hüttenbrenner, Berger, Putsche (70. Trdina), Seidl, Wernitznig (81. Jacobo), Standfest (90. Tschernegg), Sollbauer (K), Zündel

Subs: Dobnik, Kobleder, Baldauf, Zulj, Jacobo, Trdina, Tschernegg

Aufstellung Borussia Dortmund

Bürki, Hofmall (66. Kagawa), Gündoğan, Mkhitaryan, Reus (80. Kampl), Hummels, Aubameyang, Papastathopoulos, Piszczek, Schmelzer, Weigl (66. Castro)

Subs: Weidenfeller, Bender, Kagawa, Castro, Ginter, Stenzel, Kampl

Dietmar Kühbauer: „Ab der 60. Minute haben wir wirklich ein unglaublich gutes Spiel gemacht und hätten uns eigentlich ein Tor verdient. Da muss ich der Mannschaft ein riesiges Lob aussprechen, dass sie gegen so eine Topmannschaft eine Topleistung abgeliefert hat. Man hat gesehen, dass, wenn man die Mannschaft früher stört, sie dann nicht mehr diese Ballsicherheit wie in den ersten 45 Minuten hat. Wir haben dann auch die Bälle viel besser nach vorne gespielt und auch einige Möglichkeiten vorgefunden. Wir waren am höchsten Niveau – mehr geht nicht.“


Michael Sollbauer: „Wir ärgern uns natürlich, weil mehr drinnen war. Aber es war gut zu sehen, dass wir mithalten können“

Thomas Tuchel: „Klar, das Ergebnis ist immer wichtig, weil wir gewonnen haben. Das war auch unser Ziel. Ein Spiel, das dann plötzlich auf der Kippe steht, mit dem nötigen Quäntchen Glück und der nötigen Aufmerksamkeit mal zu Ende zu verteidigen ist am Ende auch viel Wert. Ansonsten war mir irgendwann klar: Wir kommen aus dem Trainingslager, es ist der vierte Tag nach dem Trainingslager, das ist auch schwierig in Sachen Belastungssteuerung. Dann war schon klar, dass, wenn wir nicht deutlicher führen, dass es noch einmal lange 25 Minuten werden können. Und so wurde es dann auch. Ich war mit dem Spiel nicht unzufrieden, im Gegenteil.“

Ilkay Gündoğan: „Es ist noch einmal verdammt knapp geworden. Wir können von Glück sprechen, dass wir nicht noch den Ausgleich kassiert haben.“



Torfolge: 16. Hofmann

Gelbe Karten: Zündel bzw. Hummels, Weigl

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

Wörthersee Stadion, Davide Massa, 30.250

Abos sichern high res

 

mitgliedwerden2

Tabelle 2016/17

R N S P
1.FC Red Bull Salzburg2656
2.CASHPOINT SCR Altach2649
3.FK Austria Wien2647
4.SK Puntigamer Sturm Graz2645
5.FC Flyeralarm Admira2633
6.RZ Pellets WAC2632
7.SK Rapid Wien2630
8.SKN St. Pölten2627
9.SV Mattersburg2624
10.SV Guntamatic Ried2623

Detaillierte Ansicht >

ad kleine 07 2015