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RZ Pellets WAC U12 im Coca-Cola-Cup Bundesfinale

am Freitag, 28. Juli 2017. Kategorie: Aktuelles Rund um die Wölfe

RZ Pellets WAC U12 im Coca-Cola-Cup Bundesfinale
Die Jungs des RZ Pellets WAC feierten den größten Nachwuchserfolg in der Vereinsgeschichte.

Für Furore sorgte am 16. und 17. Juni das U12 Team des RZ Pellets WAC. Nachdem man sich schon zuvor souverän den Landesmeistertitel in Kärnten holte, dabei beim Finalturnier in Treibach am 13. Mai nicht einmal ein Gegentor zuließ, fuhr man schon mit einigen Erwartungen nach Wien, um sich mit den Besten dieser Altersgruppe im Bundesfinale des Coca-Cola-Cups zu messen. Gemeinsam mit dem zweiten Vertreter Kärntens, dem ASK Klagenfurt, machte man sich per Bus auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Bereits am Freitag wurde es spannend, als man im Madame Tussauds angespannt der Auslosung für das Turnier beiwohnen durfte. Anschließend machten die elf Jungs den Prater noch etwas unsicher. Die Auslosung wollte es, dass man die zwei Vertreter der Bundesländer Wien und Burgenland bespielen musste, für das Vordringen ins Viertelfinale musste man Platz zwei erreichen.

Und hier begann der Siegeszug der WAC U12: Fulminant startete man ins Turnier gegen ASV 13, allerdings dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe Christopher Waich mittels herrlichem Fersler den wichtigen Auftaktsieg in der Gruppe sicherstellte. Jetzt wusste man, dass man auch hier mithalten könne. Auch der zweite Gegner SC Oberpullendorf wurde mit 1:0 besiegt, das Viertelfinale war also greifbar nahe. Das dritte Gruppenspiel gegen Austria Wien war ein sehr taktisches, beide Teams ließen nicht viel zu und waren auf Absicherung des eigenen Strafraums bedacht. Die Wiener brachten auch eine härtere Gangart ins Spiel und wurden mit zwei blauen Karten bedacht. Bereits in der Nachspielzeit fiel ein sehr unglücklicher Treffer. Torwart Simon Thonhauser ließ einen letzten „Verzweiflungsschuss“ der Austrianer unglücklich abklatschen und so fiel mit dem Schlusspfiff das 0:1. Wer jetzt dachte, das gäbe einen Rückschlag, wurde eines Besseren belehrt. Souverän holte man sich den Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den Burgenlandsieger SV Oberwart und stieg somit als Gruppenzweiter unter die besten acht U12 Mannschaften Österreichs auf. Dies hatten die beiden Trainer Mag. Christian Waich und Bernhard Goriupp als mögliches Ziel ausgegeben, die Freude und Euphorie bei Kindern, Eltern und Trainern waren riesig.

Nach einer sehr frühen Bettruhe und disziplinierten Nacht ging es Sonntagvormittag mit dem Viertelfinale weiter. Und hier begann ein Lauf, wie man sich ihn im Rahmen eines so hart umkämpften Turniers nur wünschen kann. In einem fantastischen Spiel gegen die sehr hoch eingeschätzte Mannschaft des SK Sturm Graz zogen die Jungwölfe alle Register ihres Könnens und gewannen hochverdient. Der entscheidende Treffer fiel durch eine Einzelleistung von Kapitän Jakob Frauwallner, der das vielumjubelte Tor von Philipp Verhounig perfekt vorbereitete. Weitere gute Chancen unterstrichen den verdienten Sieg gegen einen der Turnierfavoriten. Und der Lauf hielt an. Niemand Geringerer als das Team von Red Bull Salzburg wartete im Semifinale. Der Traum, das Coca- Cola-Cup Bundesfinale, war so knapp vor einem, diese Chance würde nie mehr im Leben der jungen Fußballer des WAC wiederkehren. Und so ging man ans Werk, gestützt auf die von Marvin Maier hervorragend dirigierte Abwehr hielt man den Angriffen der Jungbullen erfolgreich stand und startete den einen oder anderen gefährlichen Konter. In der letzten Sekunde die Riesenchance für den WAC, doch der Salzburg Keeper konnte in höchster Not klären. So musste das ungeliebte Siebenmeterschießen über den Aufsteiger entscheiden. Und bekanntlich werden hier ja Helden geboren. In einem an Spannung nicht zu überbietenden Krimi behielt Keeper Simon Thonhauser die Nerven und wehrte den entscheidenden Elfer ab, Lukas Puff schoss dann die WAC U12 Mannschaft ins Finale. Solche Jubelszenen hatten die erfahrenen Trainer zuvor noch nie bei einer Mannschaft gesehen, Eltern, die sich mit Tränen in den Augen in die Arme schlossen, Kinder, die entfesselt über den Platz liefen, so schön kann Fußball sein. In diesem Moment war es der schönste Sport der Welt.

Vor dem großen Finale der große Auftritt von Coca-Cola-Cup-Mentor David Alaba, der Spieler und Trainer der beiden Finalisten Austria Wien und RZ Pellets WAC mittels emotionaler Motivationsrede in der Kabine fesselte. Ein Moment, den die Spieler ihr ganzes Leben nicht vergessen werden. Das Finale vor 2500!!! Zuschauern wohl auch nicht. Wieder war das Spiel sehr ausgeglichen und es schien, dass es abermals eines Penaltyschießens bedurfte, um einen Sieger zu küren. Doch dann ein unglücklich zustande gekommener Corner, eine Unachtsamkeit des Teams und das Finale ging drei Minuten vor Schluss verloren. Verzweifelte Angriffe gegen Ende blieben fruchtlos. Jetzt flossen abermals Tränen, diesmal aber aus Enttäuschung über die verpasste Chance, bestes Team Österreichs zu werden. Bald aber trockneten auch diese und man gratulierte dem verdienten Sieger Austria Wien zum großen Erfolg.

Man war tatsächlich ins Finale des österreichweiten Coca-Cola-Cups eingezogen und zweitbestes Team Österreichs geworden. Dieser Erfolg war mit einer der größten in der Geschichte des Kärntner Fußballs. Diese elf Spieler werden noch von sich reden machen, sie sind, was Leidenschaft, Herz und Biss, aber auch Technik und Spielwitz angeht, bereits jetzt eine der Besten in Österreich.

Das Team: Jakob Frauwallner, Sebastian Lippitz, Lukas Puff, Philipp Hollauf, Christopher Waich, Elias Gferer, Simon Skof, Michael Schweiger, Marvin Maier, Simon Thonhauser, Philipp Verhounig, Trainer Mag. Christian Waich, Co-Trainer Bernhard Goriupp
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Tabelle 2016/17

R N S P
1.SK Puntigamer Sturm Graz1125
2.FC Red Bull Salzburg1124
3.SK Rapid Wien1119
4.FK Austria Wien1118
5.FC Flyeralarm Admira1117
6.LASK1113
7.CASHPOINT SCR Altach1113
8.RZ Pellets WAC1112
9.SV Mattersburg117
10.SKN St. Pölten112

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