Niederlage gegen Salzburg

Am Samstag war der FC Red Bull Salzburg zu Gast in der Lavanttal Arena.

Mit einem 4-3-3 starteten die Wölfe in diese Partie, sie wollten sich von Anfang an nicht hinten hineindrängen lassen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, welches sich in der 20. Minute durch eine Schlüsselszene veränderte. Alex Kofler verschätzte sich außerhalb des Strafraums, berührte den Ball mit der Hand und sah die rote Karte. Für ihn kam Christian Dobnik in die Partie, der für Sprangler eingewechselt wurde.

Zu zehnt und dennoch nicht passiv. „Ich hab maximalen Respekt vor dieser Mannschaft, denn auch zu zehnt haben sie gegen uns Fußball gespielt“, gab Marco Rose, Trainer vom FC Red Bull Salzburg bei der Pressekonferenz zu Protokoll. „Diese neue Situation hat uns natürlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu zehnt muss man natürlich anders spielen als zu elft“, so Christian Ilzer nach dem Spiel.

Erst kurz nach der Pause erzielte Junizovic (47.) das 1:0 für die Bullen. In der 55. Minute legte Dabbur nach und stellte auf 2:0. Doch die Wölfe wollten sich nicht geschlagen geben. Der eingewechselte Dever Orgill sorgte per Kopf für den Anschlusstreffer in der 73. Minute. Das ganze Stadion spürte, dass es noch möglich war und die Wölfe gaben alles und kämpften um jeden Ball.

Die Nachspielzeit war gekommen und noch einmal warf der WAC alles nach vorne. Belohnt wurden sie dafür allerdings nicht, denn in der 94. und in der 97. Minute konterten die Bullen die Wölfe aus und somit endete das Spiel mit einer 1:4 Niederlage für den WAC.

Die Fans sahen einen WAC, der bis zur 94. Minute stark mitspielte und immer wieder gefährlich wurde. Auch deshalb gab es nach dem Schlusspfiff stehende Ovationen und Sprechchöre von den Rängen.

13/11/2022 14:30
Generali-Arena