Zu Gast in Ried

In der 20. Runde müssen die Wölfe am Sonntag nach Oberösterreich reisen – genauer gesagt nach Ried. Um 14:30 Uhr geht es in der josko-Arena um weitere wichtige Punkte im Kampf um die Meistergruppe.

Bereits zum dritten Mal trifft der WAC in dieser Saison auf den Aufsteiger aus Oberösterreich. Im Liga-Hinspiel gab es in der Lavanttal-Arena ein 1:1 Unentschieden und im Cup warf man die Wikinger im Elfmeterschießen aus dem Bewerb.
Beiden Teams würden die drei Punkte am Sonntag äußerst gut tun: Den Lavanttalern im Kampf um das Ticket für die Meistergruppe und der SV Ried im Kampf um den Abstieg, da der Vorsprung auf den Tabellenletzten nur drei Zähler beträgt.

Enge und brisante Duelle in der Vergangenheit

Während die Innviertler seit 20.12.2020 (1:3 Auswärtssieg bei WSG Tirol) auf den nächsten Pflichtspielsieg warten, konnten die Wölfe im Jahr 2021 bereits zwei Siege (jeweils 2:1 gegen Admira und Sturm Graz) verbuchen. Danach setzte es allerdings drei Niederlagen gegen Tottenham, Altach und den LASK.
Aus den letzten zehn Spielen gingen die Wolfsberger, inklusive Elfmeterschießen im Cup, 5-mal als Sieger vom Platz. Die Oberösterreicher gewannen zwei Partien und 3-mal teilte man sich die Punkte.
Auffällig dabei: Der WAC setzte sich 4-mal mit 1:0 durch und auch die Rieder gewannen ihre zwei Duelle mit dem selben Ergebnis. Nur in neun von 29 Spielen setzte sich eines der beiden Teams mit einem Vorsprung von zwei oder mehr Toren durch.
Dass die Spiele zwischen den Wölfen und den Wikingern nicht nur ergebnistechnisch heiß umkämpft sind zeigt ein Blick auf die Kartenstatistik. Durchschnittlich 4,4-mal griffen die Schiedsrichter pro Partie in die Brusttasche, um einen Akteur der Wolfsberger oder Rieder zu verwarnen.

„Jetzt gilt es, Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Ich bin schon einige Jahre im Trainergeschäft und glaube nicht, dass extreme Nervosität ausbrechen wird. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich die Top sechs zu fixieren.“

Roman Stary
13/11/2022 14:30
Generali-Arena