Nur Sekunden fehlten

Eine bittere Niederlage mussten die Wölfe in der 20. Runde der ADMIRAL Bundesliga hinnehmen. Nach einer aufopferungsvollen Leistung und einer starken Defensivarbeit fehlten gegen den Serienmeister aus Salzburg nur Sekunden zum Punktgewinn.

Bei den Wölfen fehlten im Zentrum zwei wichtige Akteure. Kapitän Michael Liendl musste nach einem positiven Coronatest passen, Mario Leitgeb fiel wegen Rückenproblemen aus. Christopher Wernitznig und Kai Stratznig ersetzten die beiden Mittelfeldstrategen beim Top-Spiel gegen den Tabellenführer aus Salzburg. In der Innenverteidigung meldete sich Dominik Baumgartner zurück und Amar Dedic rückte wieder auf die linke Abwehrseite.
Beinahe wäre die Partie mit einer kalten Dusche für die Wolfsberger losgegangen: Bei Adamus Abschluss (9.) hatte Luka Lochoshvili aber sein Bein dazwischen, der Ball ging am Gehäuse vorbei. Erst im Finish der ersten Spielhälfte kamen die „Bullen“ dann wieder zu einer klaren Torchance: Karim Adeyemi schien schon an Alexander Kofler vorbei, der Schlussmann rettete aber noch zur Ecke (39.). Der WAC verbuchte bis zum Pausenpfiff keinen Schuss aufs gegnerische Tor. Tai Baribo kam einem solchen nahe, der neunfache Saisontorschütze traf den Ball nach einer weiten Vorlage des wieder fitten Dominik Baumgartner aber nicht ideal (16.).

Bitteres K.O. in der Nachspielzeit

Nach Seitenwechsel versuchte Salzburg sichtlich, den Druck zu erhöhen. Nach einer Stunde lag ein Treffer in der Luft. Der aufgerückte Piatkowski setzte einen Kopfball neben die Stange (63.), Mohamed Camara schoss am langen Eck vorbei (66.), Brendan Aaronson machte bis auf den Abschluss alles richtig (71.). Die Wolfsberger versuchten im Finish ihrerseits, wieder Akzente zu setzen. Dies klappte bis in die Nachspielzeit, ehe sich Salzburg doch noch belohnte. Der eingewechselte Sucic zog nach dänischer Vorarbeit von Kristensen und Kjaergaard erfolgreich ab, ehe Aaronson sogar noch nachlegte.

„Natürlich ist es nicht schön, nach so einem Spiel mit leeren Händen heimzugehen, aber im Fußball gehört es dazu, die Konzentration 90, oder wie heute 94 Minuten, hochzuhalten.

Cheftrainer Robin Dutt

Fotohinweis: GEPA

06/08/2022 17:00
Lavanttal-Arena