Es bleibt spannend

Der RZ Pellets WAC trennt sich in der 29. Runde der ADMIRAL Bundesliga von der Austria Wien zuhause in der Lavanttal Arena mit 1:1. Drei Runden vor Schluss könnte der Kampf um die Europacup-Plätze nicht enger sein.

Nachdem auch das Parallelspiel zwischen Rapid und Austria Klagenfurt Remis (2:2) endete, bleibt in der Tabelle drei Runden vor Schluss alles unverändert. Die Wiener Austria ist weiterhin punktegleich (22) vor dem WAC auf Rang vier. Auf Rapid fehlen dem Duo zwei Punkte, der Vorsprung auf Klagenfurt bleibt ebenso bei zwei Punkten.
Die erste Hälfte gehörte über weite Strecken der Austria, die das Spiel von Beginn an in die Hälfte der Kärntner verlagerte. Die erste gefährliche Annäherung auf das WAC-Tor gab es nach 14 Minuten, Schoissengeyr stand beim vermeintlichen Führungstreffer jedoch knapp im Abseits. Der WAC ließ der Austria viel Platz, die letzten Zuspiele der Veilchen waren aber oftmals noch zu ungenau. Trotz sechs Schüssen auf das Tor in Halbzeit eins war keine Großchance dabei.

Ausgleich mit erstem Ballkontakt

Eigentlich kam dann der WAC besser aus der Kabine, treffen sollte aber die Austria. Jukic wurde bei einer Flanke von Markus Suttner an der langen Stange sträflich allein gelassen und verwertete volley zum 1:0 (51.). Anschließend schlief die Partie ein wenig ein, ehe dem WAC der überraschende Ausgleich gelang. Michael Liendl scheiterte zunächst noch an Patrick Pentz, und der Sekunden zuvor eingewechselte Vizinger verwertete im Nachschuss (64.).
Der WAC zeigte sich in der zweiten Halbzeit weiterhin verbessert, die Austria hingegen schaffte es immer weniger, Gefahr zu erzeugen. Man fiel nur durch Weitschüsse von Dominik Fitz (77.) und Jukic (80.) auf. Zudem knöchelte Matthias Braunöder um und musste ausgewechselt werden. Für den WAC versuchte es einmal Jasic (73.), Vizinger wurde sein zweites Tor wegen Abseits aberkannt (75.). In der Schlussphase drückte die Austria mehr auf das Siegestor und fand die größte Möglichkeit durch Fitz vor, der schlussendlich in guter Position aber nicht zum Abschluss kam (89.).

„Wir haben eine sehr enttäuschende erste Halbzeit gesehen. So kenne ich meine Mannschaft eigentlich nicht. Da haben wir körperlos gespielt, große Abstände und viele leichte Ballverluste gehabt. Wir haben Glück gehabt, dass wir mit 0:0 in die Kabine gegangen sind. In der zweiten Halbzeit war es dann sofort besser. Wir haben unglaublich schlecht beim 0:1 verteidigt, aber dann nicht zurückgesteckt. Es war Glück, dass Vizinger mit der ersten Aktion das Tor macht. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden. Wir müssen mit dem Punkt leben, das hätte nach der ersten Halbzeit auch anders ausgehen können.“

Cheftrainer Robin Dutt
13/11/2022 14:30
Generali-Arena