Keine Chance beim Meister

Die Wölfe müssen sich in der 30. Runde der ADMIRAL Bundesliga in Salzburg mit 4:0 geschlagen geben. Ein frühes Gegentor und eine Rote Karte in der 1. Hälfte gegen Eliel Peretz besiegelten die Niederlage bereits nach den ersten 45 Minuten.

Der WAC kreuzte fast in derselben Aufstellung wie beim jüngsten 1:1 gegen Austria Wien in der Red Bull Arena auf, einzig im Sturm durfte sich der zuletzt erfolgreiche Dario Vizinger anstelle von Tai Baribo versuchen.
1:40 Minuten war das Spiel erst alt, da zappelte der Ball nach Flanke von Luka Sucic und Köpfler Adeyemis schon im Tor. Mit dem 2:0 nach Ballgewinn im Mittelfeld, schneller Ballstafette und Stanglpass Adeyemis auf Adamu war die Partie im Prinzip gelaufen. Der WAC lauerte auf Konter, vermochte die wenigen aber nicht gut auszuspielen und kam vor der Pause zu keiner einzigen nennenswerten Chance. In der Defensive machten es die „Wölfe“ dem Gegner zudem viel zu leicht.

Niederlage bereits in der 1. Halbzeit

Salzburg nahm dankend an und setzte nach. Adeyemi spielte nach weitem Pass mit zwei WAC-Verteidigern Katz und Maus und erhöhte auf 3:0. Das 4:0 noch vor der Pause verhinderte nur ein schlecht geschossener Elfmeter von Rasmus Kristensen über das Tor (42.). Peretz sah für das vorangegangene Foul an Adeyemi aber Rot (40.) und schwächte sein ohnehin chancenloses Team weiter.
In Überzahl wurde die zweite Hälfte für die Hausherren zum Spaziergang. Hochkarätige Chancen gab es in dieser besseren Trainingseinheit nicht mehr viele, meist war Alexander Kofler zur Stelle. Im Finish konnte aber auch er nichts gegen Salzburgs vierten Treffer ausrichten. Der infolge einer Ecke glücklich an den Ball gekommene Solet schoss sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit aus fünf Metern ein.

„Jede Niederlage ist schmerzhaft, aber es braucht schon einen Sahnetag wie im Cup, um in Salzburg zu bestehen. Überhaupt, wenn sie mit dieser Schnelligkeit und dieser Wucht agieren wie in der ersten Hälfte. Da waren sie schon extrem präzise und haben all ihre Qualitäten ausgespielt. Da wird es für jeden Gegner schwierig. Ich glaube nicht, dass wir es mit Elf gegen Elf gedreht hätten. Es war wichtig und ein Zeichen, dass sich die Mannschaft gewehrt hat.“

Cheftrainer Robin Dutt
06/08/2022 17:00
Lavanttal-Arena