Der RZ Pellets WAC gibt die Trennung von Thomas Silberberger bekannt – ein alter Bekannter tritt seine Nachfolge an.
Nach einer anhaltenden Negativserie in der laufenden Meisterschaft hat Präsident Dietmar Riegler Cheftrainer Thomas Silberberger am gestrigen Nachmittag in einem wertschätzenden Gespräch von seinen Aufgaben entbunden. Thomas Silberberger übernahm das Wolfsrudel im vergangenen Frühjahr in einer äußerst schwierigen Situation, schaffte es die Mannschaft zu stabilisieren und rettete den WAC mit vier Siegen in Serie nicht nur vorm Abstieg, sondern führte das Wolfsrudel sogar noch in das Europacup-Play-Off Halbfinale. Nach einem vielversprechenden Start in die neue Saison mit einem Sieg gegen den FK Austria Wien und einem Unentschieden gegen den FC Red Bull Salzburg musste man zuletzt fünf Niederlagen in Serie hinnehmen, wodurch sich die Vereinsführung zu einer Veränderung auf der Trainerbank gezwungen sah.
Neben Thomas Silberberger verlassen auch die Co-Trainer Hannes Jochum, Jonas Hildebrandt und David Sencar die Wölfe.
Wir bedanken uns bei Thomas, Hannes, Jonas und David für ihren Einsatz im Wolfsrudel und wünschen ihnen für ihre Zukunft nur das Beste!
„Die vergangenen Wochen waren eine herausfordernde Zeit. Mir ist bewusst, dass die sportliche Entwicklung zuletzt eine Dynamik angenommen hat, die die Entscheidung des Vereins nachvollziehbar macht. Auch wenn ich diese Entscheidung persönlich sehr bedaure, gehört das zum Fußballgeschäft dazu.
Besonders stolz bin ich darauf, dass wir in der vergangenen Saison gemeinsam den Klassenerhalt geschafft haben. Dieser Erfolg wird mir immer in Erinnerung bleiben. Der Verein ist mir in meiner Zeit hier sehr ans Herz gewachsen, weshalb mir der Abschied alles andere als leichtfällt.
Ich möchte mich bei allen Spielern, meinem Trainerteam, den Mitarbeitern und den Fans für die gemeinsame Zeit und die Unterstützung bedanken. Ich habe meine Aufgabe stets mit voller Leidenschaft und Überzeugung ausgeübt und werde die Zeit im Verein in guter Erinnerung behalten.
Ich bitte um Verständnis, dass mit diesem Statement alles gesagt ist und es von meiner Seite keine weitere Stellungnahme zu diesem Thema geben wird.“Thomas Silberberger
„Wir sind Thomas zu großem Dank verpflichtet, da er uns in der letzten Saison in einer äußerst schwierigen Situation geholfen und uns vorm Abstieg gerettet hat. Auf Grund der Ergebnisse in den letzten Wochen sahen wir uns allerdings dazu gezwungen eine Veränderung vorzunehmen.“
Dietmar Riegler
Manfred Schmid kehrt ins Lavanttal zurück
Mit Manfred Schmid nimmt ein bekanntes Gesicht auf der Trainerbank Platz. Der 55-jährige Wiener stand bereits von März 2023 bis Sommer 2024 bei den Wölfen an der Seitenlinie. In seiner Amtszeit führte er das Wolfsrudel zweimal zum Sieg in der Qualifikationsgruppe. Nun soll er die Wölfe abermals aus einer schwierigen Phase heraus zurück in die Erfolgsspur führen.
Bereits am heutigen Mittwoch um 15 Uhr wird Manfred Schmid das erste Training seiner zweiten Amtszeit im Lavanttal leiten. Im Anschluss an das Training gibt es für alle MedienvertretrInnen im Rahmen eines Pressegesprächs die Möglichkeit für Interviews mit unserem neuen Cheftrainer.
Herzlich Willkommen zurück im Lavanttal, Mani!
Christian Mayrleb und Andreas Biritz komplettieren wie bereits bei Manfred Schmids letzter Station in Hartberg das Trainerteam.
Herzlich Willkommen im Wolfsrudel, Christian und Andreas!
„Ich kenne den Verein in- und auswendig. Das ist gerade in dieser Phase ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da sich dadurch die Einarbeitungszeit erheblich verkürzt. So kann ich mich von Beginn an auf das Wesentliche konzentrieren: die Arbeit mit der Mannschaft. Um die aktuelle Situation richtig einschätzen zu können, werde ich heute zahlreiche Gespräche führen, der Fokus liegt auf offener Kommunikation. Anschließend gilt unsere volle Konzentration der Vorbereitung auf das Spiel am Samstag.“
Manfred Schmid
„Manfred Schmid hat schonmal bewiesen, dass er die Mannschaft nach einer schwierigen Phase auf einen guten Weg bringen kann. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass dies auch jetzt wieder gelingen wird.“
Dietmar Riegler